Regionalbauernverband RBV Westsachsen e. V.
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01.10.2014

Effektive Wildschweinjagd bei der Maisernte

Die Afrikanische Schweinepest, die sich weiterhin in osteuropäischen Ländern ausbreitet, stellt eine große Gefahr für die deutsche Landwirtschaft dar. Die Ausbreitung findet hauptsächlich über infizierte Wild- und Hausschweine sowie verunreinigte Lebensmittel statt. Das Ausbreitungsrisiko lässt sich unter anderem reduzieren, wenn der Wildschweinbestand so gering wie möglich gehalten wird.

Die zurzeit laufende Maisernte bietet eine gute Gelegenheit, Wildschweine intensiv zu bejagen. Für eine erfolgreiche Mais-Erntejagd ist entscheidend, dass Jäger und Landwirte vor Ort den Termin rechtzeitig abstimmen, um entsprechende Vorbereitungs- und Sicherheitsmaßnahmen treffen zu können. Vor der Ernte eingebrachte Schneisen bieten zudem eine gute Bejagungsmöglichkeit. Mit dem Mais eingesäte Schneisen aus Wintergetreide oder Wildkräutern sind jedoch noch effektiver und bieten über mehrere Monate die Möglichkeit der Wildschweinbejagung. Dabei wird gleichzeitig das Ausmaß von Wildschäden erheblich reduziert.

Ein gemeinsames Projekt vom Deutschen Jagdverband e.V. und dem Deutschen Bauernverband e.V. hat sich bereits vor ein paar Jahren mit der Schwarzwildbewirtschaftung in der Agrarlandschaft beschäftigt. Die Ergebnisse des Projektes sind in einem Leitfaden zusammengefasst.

Quelle: Deutscher Bauernverband e.V., Deutscher Jagdverband e.V.



Informationen:  
Leitfaden ”Schwarzwildbewirtschaftung in der Agrarlandschaft“ (pdf 0 KB)



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